Für Mangareihen ist die Empfehlung eindeutig: Beginne mit dem ersten Band. Manga setzen auf Kontiuität. Das heißt, die Bände einer Serie bauen inhaltlich aufeinander auf.
- 20th Century Boys
- Akira
- Attack on Titan
- Death Note
- Haikyu
- Monster
- Neon Genesis Evangelion
- One Punch Man
- The Promised Neverland
- Vinland Saga
Du kannst auch mit Band 2 oder 3 starten
Solltest Du gerade am Bahnhof vor den Mangas stehen und dort nur Band 2 oder 3 im Regal finden, kannst du trotzdem zugreifen. Denn auf den ersten Seiten wird immer die bisherige Story zusammengefasst und die wichtigsten Figuren vorgestellt. So hast du alle wichtigen Infos für den Einstieg hast. Später kannst Du Dir immernoch Band 1 und 2 holen.
Warum diese Reihen?
Gerade als Einsteiger möchte man umfassende Serien vermeiden. Dazu zählen große Namen wie One Piece, Naruto oder Bleach. Und natürlich ist die Serienlänge auch für das nötige Kleingeld nicht unerheblich.
Deshalb habe ich Dir Serien herausgesucht, die kompakt sind.
Die Unterschiede
Eine Mangareihe startet mit dem ersten Band und endet mit dem Letzen. Das klingt erst einmal offensichtlich. Ist es im Vergleich zu den anderen Formaten aber nicht.
Während Comics wie Staffeln angelegt sind und stetig fortgesetzt werden, hast du bei Graphic Novels immer einen abgeschlossenen Band, der für sich steht.
Damit ist die Veröffentlichung von Mangas zwischen Comics und Graphic Novel einzuordnen. Mangareihen sind also in sich geschlossene Geschichte in mehreren Bänden.
Die Unterschiede im Detail – für alle, die es genau wissen wollen
(1) Der Zeichenstil: Der japanische Zeichenstil ist sehr eigenständig und deshalb auch schnell zu erkennen. Hier gibt es unzählige Varianten, die häufig mit dem jeweiligen Genre einhergehen.
(2) Rückwärts lesen: Da es in Japan eine andere Lesekultur gibt, sind auch die Manga anders aufgebaut.
Früher hat man versucht, die Manga für den deutschen Markt zu spiegeln – Akira – damit er „richtig“ herum gelesen werden kann. Mittlerweile hat sich aber die japanische Leserichtung durchgesetzt.
Du musst Dir hier keine Gedanken machen, nach ein paar Seiten merkst du schon gar nicht mehr, dass du rückwärts liest. Man gewöhnt sich überraschend schnell daran.
(3) Die Sprechblasen: Es ist keine große Sache, aber im Gespräch mit Comiclesern habe ich gemerkt, dass die Verwendung der sprechblasen Im Manga anders ist als im klassischen Comic.
Der Unterschied ist, dass im Manga nicht zwingend die Figur gezeigt wird, die gerade spricht. Zum Vergleich: Wenn Batman im Comic spricht, sieht man auch die Figur Batman und die Sprechblase verweist auf ihn.
Bei dem Manga One Piece kann die Hauptfigur Ruffy auch etwas weiter von der Sprechblase entfernt sein, sodass man durch den Text auf die Figur schließt. Oder er spricht, ohne direkt im Bild aufzutauchen.
Aber auch hier gilt: Gewöhnungssache. Nach ein paar Seiten ist das kein Problem.
Konnte ich die helfen?
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